Berlin, Kapitel 3 „Drawing“

 

„Drawing is the Root of everything“
(Van Gogh)
Der Grund, warum diese Zeichnungen an dieser Stelle so wichtig sind,
ist im Moment nicht der, dass ich Helmut Schmidt in diesem Blog vorzeigen möchte. Oder Peter Lustig.

Sondern der Grund ist, bestimmten Gestalten in diesem Land mitzuteilen,
dass ich für so eine Zeichnung ca 10-15 Minuten benötige, bspw während ich in einer Kneipe in Berlin-Mitte sitze,
und
dass ich mit solchen Zeichnungen in Berlin
in manchen Kneipen den Bierdeckel bezahlen kann. 
Ich meine damit: ich kann das – weil ich es kann. 
Ich kann in Berlin mit hingeschmierten Kritzeleien mich betrinken gehen,
während ich als zu 100% sanktionierter „Verweigerer“ völlig pleite bin.
Und dann auch noch einen Briten und einen Australier auf einen Drink einladen… 

Kannst du das auch?
Sag doch mal, erkläre dich öffentlich, 
du vorlautes, dummdeutsches Koks-Freundchen mit dem Deppen-Pöstchen.  

Und jetzt brabbelt die dummdeutsche Amtsstuben-Hexe garantiert
die nächsten 20 jahre lang etwas von „schwerem Alkoholismus“ – die Chance, 
mir auch noch das verdiente Feierabendbier zu versauen, ist erkannt –

und dieser rufmörderisch-verleumderische Dreck (so: „Selbstverwirklichung auf Staatskosten“ usw) wandert dann rumopfernd die institutionellen Hierarchien hoch, in der „Kulturmetropole Berlin“:

Hoch bis zum regierenden Bürgermeister (CDU), der aber derzeit leider Dissidenten, Untermenschen,
studierten Abschaum wie mich nicht wochenlang nach Bautzen in Isolationshaft stecken kann, 

weswegen er dann irgendetwas mit „aushungern“, „das Gesindel“, „aushungern“ vorschlägt,
– gerade kurz vor Weihnachten –
womit wir wieder bei diesem Posting hier angekommen wären…

Ihr druckt euch selbst also buntes Papier, OK, aber ich bezahle mit Originalen. Ja?
Wie – auch – immer, die Rechnung kommt noch. Versprochen.